in ihren gerüchen
schwebt die intention
wie ein sanfter druck
an die wand

sie verblassen so viel später
als sie gehen
in den gestützten körpern
klingt ihr lachen hilflos
um die ecken nach

und so werfen alle blicke
die so belanglos sind
die so vieles bedeuten
und wir sind unberührbar
weil ständig neu
weil so umgeben
ach und so verhüllt

aus den winkeln unseres blickfelds
stiert und schuftet der instinkt
er wühlt in den erinnerungen
den blick doch stets nach vorn
sitzt er dort und wartet
sitzt wartend bis zum schluss

ich hätte etwas rufen mögen
zu der zeit
wo das echo ihnen noch
halbe sätze nachgetragen hätte
die sie hätten deuten müssen
und sie hätten es nicht vermocht
zu fern ach
so weit schon fort

zwanzig jahre sind vergangen und
zwanzig jahre sind die worte alt
und ich hätte sie noch sagen mögen
ob es heute wär
ob ich es zwanzig jahre nicht gesagt

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