drei linien
markieren den abbruch
szene gebaut zerstört
und das glühende licht
sengt die hände die tragen

erstandene tränen
die tropfen aufs geliehene kleid
drei linien markieren den abbruch
auf die sprossen der leiter
die ächzen hält man den atem nicht an

wir fahren seitwärts
von gestern trennt uns kein abgrund
als er spricht, ins sichtfeld die felder
die wehen, die tränen die fallen
sondern die veränderte lage
wir fahren seitwärts
von gestern
als er spricht
ins sichtfeld die felder
die wehen nur vorne, dann nicht

drei linien, die sehen wir nicht,
markieren den abbruch
er spricht
von gestern trennt uns kein abgrund
einmal da weint sie, dann er
und einmal da wird er prophetisch, sie staunt
er wird leise
von gestern
hier pause trennt
uns kein abgrund nur
und denkt
die veränderte lage
erhellt sein gesicht

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