das alter, wie es uns einholt
wir zerreiben uns aneinander
zu staub mahlt es in den flirrenden
verknotungen, in erzwungene abschlüsse
in ausbilder
und szenarien vergangener hoffnungen
neu aufgeladen, im moment
den schierlingsbecher an den lippen
nur noch raubbau, nur noch hausrat
und regen
wie die vergangenheit
sich so klar nach unten absetzt
hart die grenzen zieht zu einer zukunft
die wie haare abfällt, aufgeladen ballt verzwirbelt
sich am zerrieb auflöst und atem und licht
die angedachte sonne im strahl in der wohnung sitzend
abhetzt durch die luft gestoßen wird
und nie internalisiert, nur inhaliert
im körper ihre kleinen wunden schlagen kann.

ein letztes mal die begehren abklappern
jetzt gepresst, dünnlippig und schamlos
abgewälzt vom körper
und ohne jede hoffnung auf erfüllung
selbst das trinken
fällt uns dieser tage schwer,
die mägen tragen ihren soll nicht mehr.

durchmengt, wo alles ein zittern, ein andernorts ist
lässt sich nicht punktieren ob sich ein da sein konstituiert
und nichts mehr vergessenerinnern
ein ich sich nicht halten lässt.

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